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Erfolgreiche Reha in der BDH-Klinik Greifswald

12.01.2023

Eine Angehörige berichtet vom Schicksalsschlag ihrer Mutter und dem beschwerlichen Weg der Besserung.

Erfolgreiche Reha in der BDH-Klinik Greifswald

Das Wunder in Greifswald!
1000 Sterne und noch mehr!
Gerade in dieser heutigen Zeit, in der keiner wirklich weiterweiß, hoffen wir Menschen doch immer auf ein Wunder. Bald ist das alte Jahr vorbei und wieder hoffen wir, dass das neue Jahr besser wird. Wir sehnen uns nach Vertrauen, Menschlichkeit, Liebe und Gerechtigkeit. Meine Familie und ich durften all das in diesem Jahr dankbar erfahren.
Meine kleine Geschichte:
Meine Mutti (80 Jahre alt) kam in ein Krankenhaus und ließ sich dort operieren. Die OP verlief gut, aber nach der OP kam sie auf die Intensivstation. Als sie dort ankam, sprach ich mit meiner Mutter ganz kurz. Danach 3 Tage nur mit den zuständigen Ärzten. Komplikationen stellten sich ein. Ich selbst durfte wegen der Coronamaßnahmen nicht zu ihr.
Am vierten Tag bekam ich dann einen Anruf. Ich durfte meine Mutti sofort be-suchen kommen und konnte den dafür notwendigen Schnelltest vor Ort ausführen. Ich bin selbstständig in der Gastronomie und schloss sofort mein Geschäft zu. Als ich meine Mutter sah, war ich geschockt. Vor 5 Tagen war doch noch alles gut. Was war los?
Sie hatte schon vor der OP eine geschädigte Lunge und war damit in ärztlicher Behandlung. Nun lag sie da im Bett mit einer großen Sauerstoffmaske. 100% Sauerstoffzufuhr!
Ihre Augen sahen mich verzweifelt an. Ich freue mich, sie zu sehen und weinte. Aber auch aus Verzweiflung weinte ich. Danach durfte ich jeden Tag zu ihr. Es ging ihr immer schlechter. Jedes Mal drückte ich ihre Hand und versprach ihr, sie nicht im Stich zu lassen und zu kämpfen. Ich stand in der Patientenverfügung und ich sah es als meine Aufgabe und Pflicht an, für meine Mutter das Beste zu tun.
Nach einigen Tagen hieß es dann im Krankenhaus, sie müsste nach Berlin oder waren verlegt werden. Doch nichts geschah. Am Telefon wurde mir dann eines Tages mitgeteilt, dass sie sterben wird. Alle Werte wurden zunehmend schlechter. Im Ärztezimmer, wo die Gespräche über sie stattfanden, entdeckte ich den Satz „Solange Leben ist, ist Hoffnung.“. An diesen hielt ich mich. Mein Gefühl sagte mir, es ist nicht richtig sie aufzugeben. Aber was tun?
Ich stand immer wieder nachts auf und fragte mich, ob ich vielleicht falsch mit meinem Gefühl lag. Vielleicht bin ich als Tochter zu egoistisch und lass meine Mutter nicht gehen.
Nach 2 Anläufen gelang es mir, meine Tochter als Besucherin auf die Intensivstation zu bekommen. Sie ist Physiotherapeutin in der BDH Klinik in Greifswald. Sie sollte mir sagen, wie es wirklich um meine Mutter stand. Medizinisch habe ich keine Ahnung. Nach Ihrem Besuch sagte sie mir, sie hätte mit meiner Mutter Therapie gemacht, die Sie bei Ihren Patienten auch anwendet und alle Werte stiegen. Ich freute mich so sehr!
Am nächsten Tag fuhr ich dann wieder meine Mutter besuchen, aber es sah nicht gut aus. Meine Tochter wartete noch auf mich, bis ich zuhause war. Ich sah sie an und sagte zu ihr: „Wenn jetzt nichts passiert, stirbt Mutti.“ Meine Tochter sagte kein Wort und fuhr nach Hause. Bei mir machten sich Verzweiflung und finstere Gedanken breit.
Am nächsten Morgen fuhr ich zur Arbeit. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Ich hatte die Nacht kein Auge zugemacht.
Das Telefon klingelte. Meine Tochter: „Mutti, du kannst die Verlegung von Oma in unsere Klinik beantragen.“ Ich hätte vor Freude schreien können und war sprachlos.
Vor einer Minute schien noch alles so hoffnungslos. Nun kam Hilfe! Meine Tochter, der leitende Oberarzt und die BDH Klinik Greifswald. Hoffnung und Glaube waren wieder da!
Ich beantragte die Verlegung meiner Mutter. Am Nachmittag bekam ich darauf-hin einen unangenehmen Anruf von dem Oberarzt der Intensivstation des Krankenhauses, in der meine Mutter lag, aber Greifswald hielt zu uns.
5 Monate bemühten sich alle Ärzte, Therapeuten, Pfleger und Schwestern um das Leben meiner Mutter. Es geschah ganz viel und war auch nicht einfach. Es wusste keiner wie diese Geschichte ausgehen würde, aber ich konnte von der ersten Sekunde an loslassen und hatte Vertrauen. Ich wusste, dass alles Menschenmögliche getan wird und dass sie in den besten Händen war.
Meine Mutti hat wirklich lebenswert überlebt und lebt heute glücklich in einer Senioren-WG des Deutschen Roten Kreuzes in Pasewalk. Heute freuen wir uns, dass wir in dieser schweren Zeit so viele tolle Menschen kennenlernen durften.
Danke an die BDH Klinik Greifswald, meine Familie und meinen Freunden für:
- Vertrauen
- Menschlichkeit
- Freundlichkeit
- Herzlichkeit
und den Glauben daran, dass es in dieser heutigen Zeit noch Menschen mit diesen Eigenschaften gibt.

BDH-Klinik Greifswald gGmbH • Karl-Liebknecht-Ring 26a • 17491 Greifswald • Telefon 0 38 34 / 8 71 - 0
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