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Stärkung der Notfallversorgung an der BDH-Klinik Greifswald durch den „Advanced Life Support“-Kurs für Pflegekräfte.

ALS-Kurs

Beim „Advanced Life Support“-Kurs, einem mehrtägigen, intensivmedizinisch ausgerichtetem Angebot des European Resuscitation Council (ERC) haben Pflegekräfte der BDH-Klinik Greifswald ihre Kompetenzen in der Notfallversorgung weiter vertieft. Ziel ist es, neben den eigenen Reanimationsfähigkeiten auch das gezielte Anleiten eines Teams bei einer Wiederbelebung zu verbessern.

„Für unser Haus bedeutet das eine erhebliche Qualitätssteigerung in der Notfallmedizin und Reanimation“, betont Christian Klenz, Atmungstherapeut und nun zertifizierter ALS-Provider. „Aufgrund des sehr hohen Niveaus sollten aus meiner Sicht nur langjährig erfahrene Pflegekräfte aus dem Intensivbereich diesen Kurs absolvieren“, schildert er seine Erfahrungen. Der „Advanced Life Support“-Kurs (ALS) gilt als international anerkannter Standard in der Reanimationsausbildung und richtet sich an medizinisches Fachpersonal aus Pflege und ärztlichem Dienst.
Die Teilnehmenden durchliefen zunächst ein umfangreiches Selbststudium mit mehreren Simulationsprüfungen. Erst nach erfolgreichem Bestehen dieser digitalen Tests war die Teilnahme am Präsenzwochenende möglich. Dort wurden ganztägig theoretische Inhalte vertieft und realitätsnahe Notfallszenarien simuliert. Den Abschluss bildete eine praktische Prüfung, in der jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein Reanimationsteam anleiten musste.

Notarzt Gregor Jenichen hatte Pflegekräfte aus der Klinik für diesen Kurs vorgeschlagen, um die Qualität der Notfallversorgung anzuheben. Aktuell unterstützen diese bereits Reanimationskurse und können nun spezifischer ihre Kenntnisse weitergeben. Im Fokus steht die kontinuierliche Weiterentwicklung der Notfallversorgung, um die Patientensicherheit zu erhöhen. „Unsere Pflegekräfte und Mediziner sind jederzeit in der Lage bei einem reanimationspflichtigen Patienten schnell zu handeln“, so Klinik-Geschäftsführer Roger Gierczak. „Wir sichern diese Kompetenzen durch regelmäßige Fortbildungen.“