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Auszubildende in der Heilerziehungspflege lernen Vielfalt der therapeutischen Angebote in der BDH-Klink Greifswald kennen.

Rundgang BDH-Klinik Greifswald

Nach der Begrüßung und einem kurzen Überblick zur Klinik, ging es auch direkt mit dem Rundgang los. Von den Möglichkeiten der Stromtherapie und Hydrotherapie ging es weiter zur Musiktherapie und in unsere Therapieküche. Hier wurde den Besuchern veranschaulicht, wir individuell auf jeden Patienten und die jeweiligen Bedürfnisse eingegangen werden kann. So wird zum Beispiel Besteck so angepasst, dass es auch mit verschiedensten motorischen Einschränkungen selbstständig genutzt werden kann. Das können dickere Griffe, Schlaufen oder auch Klettverschlüsse sein um eine Gabel oder Messer sicher in der Hand halten und nutzen zu können.
In der Küche befinden sich auch an jeder Tür oder Schublade Bilder. Diese sind als Hilfestellung für Aphasiker dort angebracht, wie Frau Münchow der Gruppe auf Nachfrage erklärte.
Weiter ging es dann in den Gruppenraum der Ergotherapie, zu unserem neuen Brennofen für selbst erstelltes aus Ton und Werkstätten. Im großen Saal für Krankengymnastik wurden die Laufbänder und Geräte etwas näher erklärt. Erstere bieten die Möglichkeit den Patienten in einem Gurtsystem stufenlos von seinem Gewicht zu entlasten und Stürze zu vermeiden. Die weiteren Geräte sind unter anderem auch für Rollstuhlfahrer geeignet, da Sitze entfernt werden können und so ein Training direkt im Rollstuhl ermöglichen.
Zum Abschluss ging es noch in den Kreativraum, der neben dem Snoezelraum das Herzstück des Bereiches Heilpädagogik ist. Hier wurde noch mal das gesamte Leistungsspektrum vorgestellt. Danach ging es zu unserem modernen Übungsauto. An diesem kann schon in der Klinik, warm und trocken geübt werden, wie das künftige Ein- und Aussteigen funktioniert, egal ob als Beifahrer oder auch wieder Selbstfahrer.
Leider verging die Zeit viel zu schnell, wir hätten gern noch mehr gezeigt und Fragen ausführlicher beantwortet.
Daher haben wir die Schüler eingeladen vor ihrem Praktikum zu einem Schnuppertag zu uns zu kommen, um auch die Arbeit auf den Stationen noch mal in Ruhe kennenzulernen.
Aufgrund der sehr positiven Rückmeldung unserer Besucher werden wir künftig noch mehr Zeit einplanen, um zum Beispiel unsere Gäste das Rollstuhl-Trainingsgelände selbst ausprobieren zu lassen. Wir freuen uns ein Gefühl für das Ausmaß und die Wichtigkeit einer guten interdisziplinären Zusammenarbeit verdeutlicht zu haben.