Um in einem Notfall richtig handeln zu können, finden in unserer Klinik regelmäßige Trainings lebensrettender Sofortmaßnahmen statt. Denn wenn jede Sekunde zählt, macht Routine den Unterschied.
Der sogenannte Basic Life Support (BLS) beinhaltet die Schwerpunkte: Erkennen von Notfallsituationen, Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW), Anwendung des automatisierten externen Defibrillators (AED) und Maßnahmen zur Stabilisierung bis zum Eintreffen des Notfallteams. Das Notfallteam wird ebenfalls turnusmäßig intensiv geschult – anhand szenarienbasierter Kasuistiken werden die Prinzipien des Advanced- Life-Supports (ALS) einstudiert, der Ablauf der erweiterten Maßnahmen geübt und ausgewertet. Ein besonderes Augenmerk wird auf die im Konzept des Critical- Ressource- Management (CRM) aufgeführten human factors gelegt: eine wertschätzende, klare Kommunikation, ein antizipierendes Planen sowie eine offene Fehlerkultur tragen in einem hohen Maße zum gemeinsamen Bewältigen lebensbedrohlicher Situationen bei.
Glücklicherweise stehen uns mittlerweile mehrere zertifizierte Ausbilder zur Verfügung, sodass die Schulungen regelmäßig und in kleinen Gruppen stattfinden können. In dieser Woche gab es gleich mehrere Termine. Geleitet wurden die Kurse von unserem Notarzt und Intensivmediziner Gregor Jenichen und unserem Atmungstherapeuten Christian Klenz.
Herr Jenichen startete jeweils mit einem kurzen Vortrag, bevor es, aufgeteilt in zwei Gruppen, an die Trainingspuppen ging. In Zweier-Teams wurde der Ablauf immer wieder geübt und aufkommende Fragen beantwortet.
Diese regelmäßige Aktualisierung der eigenen Notfallkompetenzen ist ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit und schafft Handlungssicherheit sowohl im beruflichen, als auch im privaten Alltag.