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13. Europäischer Musiktherapie-Kongress

26. September 2025

BDH-Klinik Greifswald sammelt Impulse für musikalische Förderung

Die BDH-Klinik Greifswald nutzte den 13. Europäischen Musiktherapie-Kongress, der dieses Jahr in Hamburg stattfand, um neue Ideen für die Förderung ihrer Patienten zu erhalten. Mit über 200 Referierenden aus mehr als 40 Ländern und rund 1000 Teilnehmenden – davon etwa 700 vor Ort und 300 online – bot der Kongress eine Plattform für den internationalen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Musiktherapie.

„Der Austausch und das Lernen von anderen Therapeutinnen und Therapeuten ist für unser Team sehr wichtig“, erklärt Klinik-Geschäftsführer Roger Gierczak. „Ein solcher Kongress bietet die Möglichkeit, neue Techniken und Einsatzbereiche kennenzulernen, die wir anschließend adaptieren können.“

Jeder Kongresstag begann mit einem musikalischen „Warm-up“ aus Bodypercussion und einfachen Songs – eine kreative Einstimmung, die auch für die therapeutische Arbeit wertvolle Anregungen bot. Neben Keynotes, Diskussionsrunden und Studienpräsentationen wurden auch aktuelle Themen wie Identität und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Musiktherapie intensiv diskutiert. Die Musiktherapeutin Silja Molle aus der BDH-Klinik Greifswald war als Referentin und Teilnehmerin vor Ort: „Die Atmosphäre war offen und inspirierend. Ich konnte zahlreiche Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen.“

Die Musiktherapie kommt in der BDH-Klinik Greifswald bereits in der Frührehabilitation zum Einsatz. Dort kann sie bei der Kontaktaufnahme zum Patienten genutzt werden und helfen, diesen auf emotionaler Ebene auch nonverbal anzusprechen. In der weiterführenden Rehabilitation und der Behandlung von Querschnittgelähmten wird über das Medium Musik auch auf spielerische Weise an körperlichen Einschränkungen gearbeitet. Sie bietet zugleich Entspannung und einen Ausgleich zum Klinikalltag. Darüber hinaus wird durch das Spielen auf teilweise angepassten Instrumenten die Beweglichkeit verbessert. Die Behandlung wird hier meist individuell und direkt am Bett durchgeführt. Durch das Auflegen von Instrumenten auf den Körper kann Musik auch spürbar gemacht und der eigene Körper wieder erfahren werden.

Durch die Teilnahme an Kongressen können weitere Ideen und Therapieoptionen kennengelernt werden. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr waren die öffentlichen „Mittagsgespräche“, die an drei Tagen live gestreamt wurden. Hier diskutierten Experten aus Wissenschaft, Praxis, Kultur und Gesundheitspolitik über zentrale Fragen der Musiktherapie – ein Format, das große Aufmerksamkeit auch außerhalb des Fachpublikums erhielt.

13. Musiktherapiekongress