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Bundesweit einmalige Partnerschaft hilft Patienten mit Hirnverletzungen
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Ausgabe vom 27.02.2008 Ostsee-Zeitung
 Pressemitteilung Bundesweit einmalige Partnerschaft hilft Patienten mit Hirnverletzungen Greifswald. Großer Bahnhof imBerufsbildungswerk: Das Greifswalder 3-Phasen-Modell zur komplexen medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation, zu dem das Universitätsklinikum, die BDH-Klinik und das Berufsbildungswerk gehören, wurde „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“. Damit ist die bundesweit einzigartige Partnerschaft von drei Greifswalder Institutionen Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“, die gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Nun gab es im Beisein von Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern und Kostenträgern der medizinischen und beruflichen Rehabilitation die Auszeichnung mit Pokal und Urkunde dafür. „Mit dieser engen Kooperation der drei sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Einrichtungen werden für die Patienten mit akuten Hirnschädigungen oder bleibenden chronischen Behinderungen optimale Behandlungserfolge erzielt. Sie spüren, dass das Leben für sie wieder einen neuen Sinn hat“, betonten Prof. Matthias Nauck, der Kommissarische Ärztliche Direktor des Uniklinikums und Matthias Deters, Geschäftsführer der BDH-Klinik. Für Wolfgang Gerbitz, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes, muss das in Deutschland einzigartige Modell so schnell wie möglich Nachahmer finden. Anke Hermann bewegte die Zuhörer während der Festveranstaltung amallermeisten. Die junge Köchin aus dem „Alten Fritz“ in Greifswald erlebte nach einem persönlichen Schicksalsschlag ihr medizinische und berufliche Rehabilitation mit Hilfe des 3-Phasen-Modells. „Mir war ein Aneurysma im Gehirn geplatzt. Vier Monate habe ich in den drei Häusern zugebracht und wurde überall umfassend und bestens betreut. Als ich endlich in der Küche im Berufsbildungswerk mit der Belastungsprobe beginnen konnte, war ich froh, wieder Küchenduft zu schnuppern“, berichtete sie. Heute arbeitet Anke Hermann wieder in ihrem früheren Beruf als stellvertretende Küchenleiterin und ist überglücklich. So wie der jungen Frau wurden durch die enge Verzahnung der drei Einrichtungen schon vielen Patienten optimal geholfen. C.M.
vom 27.02.2009
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