Neurologisches Rehabilitationszentrum

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Chefarzt und Ärztlicher Direktor:
Prof. Dr. med. Thomas Platz

Facharzt für Neurologie
Rehabilitationswesen, Klinische Geriatrie,
Ärztliches Qualitätsmanagement

Ltd. Oberarzt: Dr. med. Torsten Stein

Bettenzahl:

89 Betten

Behandelt werden Patienten aller Schweregrade:

  • mit Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns, seiner Hüllen, des peripheren Nervensystems und der Muskeln
  • mit Bewusstseinsstörungen bis hin zum "Wachkoma"
  • mit Verhaltensstörungen, z. B. im Rahmen eines Schädelhirntraumas oder der Notwendigkeit einer ständigen Beaufsichtigung
  • auch mit Beatmungspflicht
  • neurologische Frührehabilitation (Phase B und C) sowie Rehabilitation (Phase D/AHB) sowie medizinisch-berufliche Rehabilitation, Tagesklinik

Wichtige Merkmale:

  • enge Zusammenarbeit mit den Spezialkliniken der Universität und dem Berufsbildungswerk
  • therapeutische Konzepte stützen sich auf das Bobath-Prinzip, das Führen nach Affolter, die basale Stimulation nach Fröhlich, und das schädigungs-orientierte Training (IOT)
  • kontinuierliche und flexible Förderung der Patienten in einem interdisziplinären ärztlich geführten Behandlungsteam durch die verschiedenen Rehabilitationsphasen mit wechselnden Schwerpunkten, von der Frührehabilitation bis zur teilstationären Behandlung und sozialen / beruflichen Integration

Behandelt werden in der Abteilung für neurologische Rehabilitation einschließlich Frührehabilitation Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns, seiner Hüllen, des peripheren Nervensystems und der Muskeln aller Schweregrade. Dies schließt Patienten mit schwersten Bewusststeinsstörungen bis hin zum sogenannten "Wachkoma" ein. Die Aufnahme kann direkt aus der Intensivstation des erstversorgenden Akutkrankenhauses selbst unter Beatmungspflicht erfolgen. Auch dauerbeaufsichtigungspflichtige Patienten mit Verhaltensstörungen im Rahmen eines schweren Schädelhirntraumas können aufgenommen werden.

Neben der umfassenden neurophysiologischen und neurovaskulären Diagnostik wird im Hause eine videofluoroskopische Schluckdiagnostik durchgeführt. Die Feststellung der körperlichen und kognitiven Beeinträchtigung erfolgt durch validierte Messverfahren (Assessment). Die enge Zusammenarbeit mit den Spezialkliniken der Ernst-Moritz-Arndt-Universität sichert auch in den anderen Fachdisziplinen den höchsten medizinischen Standard in Diagnostik und Therapie.

Die therapeutischen Interventionen zielen auf eine möglichst umfassende Wiederherstellung der Selbständigkeit des Erkrankten unter Einbeziehung seines familiären und sozialen Umfeldes ab. Das therapeutische Konzept orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und stützt sich auf das Bobath-Prinzip, das Führen nach Affolter, die basale Stimulation nach Fröhlich und das schädigungs-orientierte Training (IOT). Wegen der Schwere der Störung erfolgt die Therapie in der Frührehabilitation einzeln, im Zuge der fortschreitenden Rekonvaleszenz auch in Kleinstgruppen. Die Rehabilitationspflege setzt dabei wichtige Akzente in der Behandlung. Die in speziellen Therapiesituationen erübten Verhaltensweisen werden durch die Pflege auf Stationsverhältnisse übertragen und gefestigt. In den speziellen Therapien werden allen üblichen Therapieverfahren der Krankengymnastik, Ergotherapie, Heilpädagogik, Logopädie und Neuropsychologie, zum Teil mit PC-Unterstützung, angewandt. Die Musiktherapie ist ein weiteres wichtiges Element der Therapie in frühesten Phasen. Abgerundet wird das therapeutische Angebot durch eine Sozialberatung der Betroffenen, die auch den Übergang in den häuslichen Bereich vorbereitet.