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Klinische Forschung für die Rehabilitation

Forschung für die Rehabilitation heute heißt für uns, dafür Sorge tragen, dass wir unseren Patienten immer die bestmögliche Therapie anbieten können.

Die Neurowissenschaften, die das Gehirn, das Rückenmark und deren Erholung bei Schädigung untersuchen, expandieren weltweit. Doch welche dieser Erkenntnisse können direkt in die klinische Behandlung Eingang finden? Welches Wissen können wir nutzen, damit unsere Patienten in ihrem Alltag davon profitieren? Darum geht es uns „bei klinischer Forschung für die Rehabilitation“.

Was heißt das konkret?

Gemeinsam mit Partnern von der Universität Greifswald, aber auch nationalen und internationalen Kooperationspartner überlegen wir, in welchem Themenbereich und mit welchen Innovationen aktuell Therapiefortschritte erzielt werden können. Damit möchten wir heute schon die Zukunft gestalten.

Aktuell beschäftigen wir uns z. B. in einem Projekt damit, ob wir durch eine direkte, ganz gezielte Stimulation bestimmter Gehirnareale die Erholung nach Schlaganfall verbessern können. Mit der sogenannten repetitiven transkraniellen Magnetstimulation werden kleine Hirnareale in ihrer Funktion spezifisch behandelt. Diese Behandlung wird mit anschließender Trainingstherapie kombiniert. Vieles spricht dafür, dass wir so die Erholungsreserven des Gehirns ganz gezielt fördern können. In klinischen Studien soll das näher überprüft werden.

In der Vergangenheit und aktuell haben wir mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union neue Therapieverfahren etablieren können, die nachweislich wirksamer sind, als andere Therapiealternativen. Dazu zählen Verfahren für die Armrehabilitation nach dem Schlaganfall, das sogenannte schädigungsorientierte Training (Impairment-oriented-training, IOT) mit dem Arm-Basis-Training für Patienten mit hochgradigen Armlähmungen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma und dem Arm-Fähigkeits-Training für Patienten mit leichtgradigen Armlähmungen nach Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma.

Wir bedanken uns bei unseren Förderern und unseren Patienten, die unsere Forschung für die Rehabilitation unterstützen.

Studenten ermöglichen wir als Hilfswissenschaftler in unserem Team wissenschaftliches Arbeiten kennenzulernen und eine medizinische Promotion anzustreben.

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Ansprechpartner

 
Prof. Dr. med. Thomas Platz zoom

Prof. Dr. med. Thomas Platz 
Arzt, Neurologe, Klinische Geriatrie, Ärztliches Qualitätsmanagement, Diploma in Epidemiology and Biostatistics (McGill)
Leiter des An-Instituts
Telefon: 03834 / 871-201
E-Mail schreiben 

 
 
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BDH-Klinik Greifswald GmbH • Karl-Liebknecht-Ring 26a • 17491 Greifswald • Tel. +49(0) 3834 / 871-0 • E-Mail